Strategiekreis WISTA

STRATEGIEKREIS WISTA

Der Strategiekreis WISTA – Wissenschaft in der Stadt hat das Ziel, das Thema Verortung von Wissenschaft in der Stadt voranzutreiben. Neben der Vernetzung durch gemeinsame Projekte ist es ein wichtiges Anliegen, auch auf politischer Ebene für das Thema zu sensibilisieren.

AUS UNSEREM KREIS

“In der Regel wird in einer Stadt wenig bewegt, wenn der Oberbürgermeister nicht treibt und nicht von wissensbasierter Entwicklung überzeugt ist.”
schreibt Dr. Gero Stenke in seinem Artikel Sieben Erfolgsfaktoren für wissensbasierte Stadtentwicklung – Wie Wissen und Innovation unsere Städte und Regionen verändern können und empfiehlt: „Robuste Treiber suchen“. Die bedeutsame Rolle der Oberbürgermeisterinnen und Oberbürgermeister wurde auch bei unserer Konferenz im Sommer 2018 häufig thematisiert. Den vollständigen Artikel von Gero Stenke finden Sie hier – Informationen zur Konferenz nachfolgend.

Nachgefragt! – Stellen Sie Ihre persönlichen Fragen

Im Rahmen des Wissenschaftsjahres 2022, das unter dem Motto „Nachgefragt!“ steht, sind Bürgerinnen und Bürger eingeladen, ihre ganz persönlichen Fragen an die Wissenschaft zu formulieren. Auf diese Weise sollen Impulse für potenzielle Zukunftsfelder und zukünftige Forschungsvorhaben gesetzt werden.

„Diese Fragen wollen wir aufgreifen und gemeinsam in spannenden Formaten beantworten“, beschreibt Gesa Fischer vom Wissenschaftsbüro die Pläne für die kommenden Wochen. Thematische Schwerpunkte der Touren durch Bielefeld sind Medizin und Gesundheit. In Halle an der Saale stehen Umwelt, Klima, Universum im Fokus „Wir verbinden analoge und digitale Stadtführungen über eine innovative digitale Webanwendung, die ebenfalls zusammen mit Bürgerinnen und Bürgern entwickelt werden soll“, ergänzt Ilka Bickmann von science2public. „Beides zusammen ist die Grundlage unserer neuartigen Stadterkundungstouren.“

In der zweiten Jahreshälfte 2022 soll es dann so weit sein: Die digitalen und analogen „Nachgefragt! Science-Seeing-Touren“ werden der Öffentlichkeit vorgestellt. Sie laden dazu ein, spannende Phänomene, überraschende Erkenntnisse und clevere Zukunftsideen mitten in der eigenen Stadt zu entdecken. Anschließend wird das Konzept weiteren Wissenschaftsstädten zur Verfügung gestellt und nachhaltig weitergenutzt.

Weitere Informationen: wissenschaftsjahr.de | scienceseeing.de

Wissenschaftsjahr 2022- Nachgefragt!

Projektförderung ermöglicht Wissenstouren durch die Stadt

Science-Seeing-Touren in Bielefeld und Halle (Saale) werden im Wissenschaftsjahr 2022 von Bundesministerium gefördert

Neben Sight-Seeing gibt es bald auch Science-Seeing in den beiden Städten Bielefeld und Halle an der Saale. Dabei wird es darum gehen, die Stadt als Wissensraum zu entdecken und Wissenschaft im Spazierengehen zu erleben. So lässt sich die Idee des neuen Verbundprojekts vom Wissenschaftsbüro bei Bielefeld Marketing gemeinsam mit dem Hallenser Verein für Wissenschaftskommunikation science2public auf einen kurzen Nenner bringen. Beide Städte sind Mitglieder des WISTA-Strategiekreises, der sich für eine räumliche Verortung von Wissenschaft in der Stadt einsetzt.

Die Bewerbung um Fördergelder für die „Science-Seeing-Touren“ war erfolgreich und nun kann es losgehen. Das Projekt startet am 1. Februar 2022 und läuft bis Ende Dezember 2022.

BIOÖKONOMIE FINDET STADT

Die Ausstellung ist ein Verbundprojekt von den Vereinen proWissen Potsdam und science2public – Gesellschaft für Wissenschaftskommunikation aus Halle (Saale) in Kooperation mit sieben weiteren WISTA Städten. Die Bauzaunausstellung „Bioökonomie findet Stadt“ gehört zu den 16 neuen Förderprojekte im Wissenschaftsjahr 2020|21 – Bioökonomie des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und ist ab Mai in neun Wissenschaftsstädten Deutschlands zu sehen.

In Zeiten, in denen Museen und Ausstellungen geschlossen sind, geht die Wissenschaft auf die Straße. Der Verein „proWissen Potsdam e.V.“ präsentiert gemeinsam mit dem Verein „science2public – Gesellschaft für Wissenschaftskommunikation e.V.“ aus Halle (Saale) bundesweit die Themen Bioökonomie und Innovationsforschung an Bauzäunen in neun deutschen Städten. Unter dem Titel „Bioökonomie findet Stadt“ können sich Vorbeigehende in Potsdam, Halle (Saale), Bochum, Bielefeld, Bremen, Karlsruhe, Oldenburg, Regensburg und Siegen über aktuelle urbane Projekte informieren. Wie können wir nachhaltiger leben? Wodurch trägt die Bioökonomie zur Bewältigung der Klimakrise bei? Und was haben Algen, Pilze, Gras, alternative Baustoffe und bunte Farben damit zu tun? Die Open-Air-Ausstellung gibt überraschende Antworten und lädt bis Dezember 2021 zum Vorbeischlendern ein. 

Bioökonomie heißt verantwortungsvoll und nachhaltig handeln. Durch innovative Forschung wird bereits heute versucht, Lösungen für die Anforderungen von morgen zu finden. Diese Ausstellung widmet sich aktuellen Forschungsprojekten aus ganz Deutschland. Spannende Forschungsprojekte ermöglichen es, unsere Welt besser zu verstehen und die Probleme unserer Zeit zu lösen. Ideale Orte für einen gemeinsamen Austausch sind die »Häuser der Wissenschaft« in ganz Deutschland. Alle teilnehmenden Städte sind Mitglieder im Strategiekreis „Wissenschaft in der Stadt!“ (WISTA). Dieser Strategiekreis hat das Ziel, das Thema Verortung von Wissenschaft in der Stadt voranzutreiben.

Neben den Bauzaunausstellungen wird es in allen neun teilnehmenden Städten Veranstaltungen rund um das Thema „Bioökonomie findet Stadt“ geben. Diese werden gestreamt, aufgezeichnet und sind später als audiovisuelle Beiträge auf dieser Seite verfügbar. Der Verein „science2public“ übernimmt dabei Streaming und Umsetzung der digitalen Städteporträts.

Nachhaltig geht es bei diesem Projekt nicht nur inhaltlich zu: Die Bauzaunbanner bestehen zu 100% aus recycelten PET-Flaschen und werden nach Ende der Ausstellung im Rahmen von Kunst-Projekten wiederverwertet.

Weitere Informationen: wissenschaftsjahr.de | wis-potsdam.de

KONFERENZ 2018

Gemeinsam mit dem Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft e.V., der seit Beginn unseres Zusammenschlusses auch zum Strategiekreis WISTA – Wissenschaft in der Stadt gehört, haben wir am 18.06.2018 in Berlin die Konferenz Wissenschaft in der Stadt – ORTE, FORMATE, AKTEURE veranstaltet. Rund 120 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Wissenschaft, Verwaltung und Politik folgten unserer Einladung und haben mit uns über Ziele, Konzepte und Herausforderungen diskutiert – und deutlich gemacht, dass die Frage nach dem gelingenden Zusammenspiel von Wissenschaft und (Stadt-)Gesellschaft höchst relevant ist. Wir haben uns neu vernetzt und wichtige Anregungen mitgenommen. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an alle, die in Berlin mit uns diskutiert haben und insbesondere an Frau Professor Gesine Schwan – mit ihrer engagierten Keynote hat sie gleich zu Beginn der Veranstaltung anregende Impulse gesetzt, unsere Fragestellungen herausgefordert und die Perspektive erweitert.

Für alle, die nicht dabei waren oder die nochmal nachhören wollen, haben wir eine Nachlese zusammengestellt. Die obengenannte Keynote sowie das darauffolgende Gespräch von Prof. Dr. Gesine Schwan (Präsidentin der Humboldt-Viadrina Governance Platform) mit Jann Jakobs (Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Potsdam) und Prof. Dr. Günther M. Ziegler (Präsident der Freien Universität Berlin) sind jeweils in voller Länge zu sehen und zu hören.

In einem Beitrag des Merton Magazin erfahren Sie mehr über die Initiativen und Konzepte des Strategiekreises und seiner Mitglieder. Und Manfred Ronzheimer bilanziert die Konferenz für taz, die tageszeitung unter der Überschrift: „Raus aus dem Elfenbeinturm der Wissenschaft. Die Wissenschaft sucht nach neuen Wegen, um mit der Zivilgesellschaft in einen Dialog zu treten. In den Städten entstehen immer mehr „Häuser der Wissenschaft“ – neue Orte für die Partizipation.“ Den kompletten Artikel finden Sie hier.

POSITIONEN

Wir vertreten die These, dass die Verortung von Wissenschaft in der Stadt ebenso selbstverständlich zum Bildungsauftrag einer Wissensgesellschaft gehören sollte, wie Theater und Museen. Eine wichtige Basis für politische Entscheidungen sind wissenschaftliche Erkenntnisse und der gesellschaftliche Diskurs darüber. Und für solche Diskurse braucht es Orte mit anerkannter Expertise in der Vernetzung von Wissen und dem Vermögen, verschiedene gesellschaftliche Gruppen zusammenzubringen. Dazu haben wir ein erstes Positionspapier zu Zielen, Aufgaben sowie Strukturen von Häusern der Wissenschaft verfasst.

WER WIR SIND

Mitglieder des Strategiekreises WISTA – Wissenschaft in der Stadt

ÜBER UNS

Im Sommer 2016 haben sich auf Initiative von Dr. Iris Klaßen im – damaligen – Haus der Wissenschaft der Hansestadt Lübeck Akteure aus rund zehn Städten und Hochschulen zusammengefunden, die sich intensiv mit dem Thema Verortung von Wissenschaft in der Stadt befassen. Den Teilnehmerinnen und Teilnehmern dieses ersten Treffens war schnell klar, dass sie sich weiter gemeinsam für dieses Anliegen engagieren wollen. Seitdem trifft sich der SK WISTA selbstorgansiert und als formloser Verbund mindestens zweimal im Jahr zum kollegialen Austausch und zur Projektarbeit. Koordination und Sprecherinnen bzw. Sprecher werden turnusmäßig aus dem Kreis der Mitglieder gewählt.
Der SK WISTA ist offen für neue Mitglieder, die aktiv an der Verortung von Wissenschaft in der Stadt arbeiten. Wenn Sie als Vertreter/in einer Stadt, einer Hochschule oder einer Institution wie einem „Haus der Wissenschaft“ verantwortlich tätig sind und Interesse am SK WISTA haben, nehmen Sie bitte mit Kontakt mit unserer Sprecherin auf.

Sprecherin 2019

Dr. Simone Leinkauf
prowissen Potsdam e.V. / Wissenschaftsetage im Bildungsforum Potsdam
kontakt[at]wissenschaft-in-der-stadt.de

Susanne Kasimir (Stellvertretende Sprecherin)
Hansestadt Lübeck, Stabstelle Wissenschaft

Ehemalige Sprecher/innen:

Dr. Karen Minna Oltersdorf, Systemische Beraterin, von 2012-2017 Geschäftsführerin Haus der Wissenschaft Braunschweig GmbH Dr. Iris Klaßen, Innovationsmanagerin für die Stöcker Flughafen Lübeck GmbH, bis 2017 Wissenschaftsmanagerin der Hansestadt Lübeck

KONTAKT

Wenn Sie sich für unser Anliegen interessieren, freuen wir uns, wenn Sie mit uns Kontakt aufnehmen: kontakt[at]wissenschaft-in-der-stadt.de