Strategiekreis WISTA

Der Strategiekreis WISTA – Wissenschaft in der Stadt hat das Ziel, das Thema Verortung von Wissenschaft in der Stadt voranzutreiben. Neben der Vernetzung durch gemeinsame Projekte ist es ein wichtiges Anliegen, auch auf politischer Ebene für das Thema zu sensibilisieren.

AUS UNSEREM KREIS

“In der Regel wird in einer Stadt wenig bewegt, wenn der Oberbürgermeister nicht treibt und nicht von wissensbasierter Entwicklung überzeugt ist.”
schreibt Dr. Gero Stenke in seinem Artikel Sieben Erfolgsfaktoren für wissensbasierte Stadtentwicklung – Wie Wissen und Innovation unsere Städte und Regionen verändern können und empfiehlt: „Robuste Treiber suchen“. Die bedeutsame Rolle der Oberbürgermeisterinnen und Oberbürgermeister wurde auch bei unserer Konferenz im Sommer 2018 häufig thematisiert. Den vollständigen Artikel von Gero Stenke finden Sie hier – Informationen zur Konferenz nachfolgend.

BIOOKÖNOMIE FINDET STADT 2021

Die Bauzaun-Initiative des Vereins „proWissen Potsdam“ ist eins der 16 neuen Förderprojekte im Wissenschaftsjahr 2020|21 – Bioökonomie des BMBF und tourt ab Mai durch neun Wissenschaftsstädte Deutschlands.

In Zeiten, in denen Museen geschlossen sind, geht die Wissenschaft auf die Straße. Der Verein „proWissen Potsdam“ präsentiert gemeinsam mit dem Verein „science2public – Gesellschaft für Wissenschaftskommunikation“ in Halle (Saale) bundesweit ab Mai die Themen Bioökonomie und Innovationsforschung an Bauzäunen in neun deutschen Städten. Unter dem Namen „Bioökonomie findet Stadt“ können sich Vorbeigehende in Potsdam, Halle (Saale), Bochum, Bielefeld, Bremen, Karlsruhe, Oldenburg, Regensburg und Siegen über spannende urbane Projekte informieren. Alle genannten Städte sind Mitglieder im Strategiekreis „Wissenschaft in der Stadt!“ (WISTA).

Aus Potsdam stellt das Leibniz-Institut für Agrartechnik und Bioökonomie (ATB) das Projekt „Go-Grass“ –Potentialerschließung von Rohstoffen für Produkte auf Grasbasis vor, das Fraunhofer-Institut für Zelltherapie und Immunologie – Institutsteil Bioanalytik & Bioprozesse (IZI-BB) zeigt Pilze als Quelle neuer Biokatalysatoren. Neben den Bauzaunausstellungen wird es in allen neun teilnehmenden Städten Veranstaltungen rund um das Thema „Bioökonomie findet Stadt“ geben. Diese werden gestreamt, aufgezeichnet und sind später als audiovisuelle Beiträge im Internet auf www.wissenschaft-in-der-stadt.de verfügbar. Der Verein „science2public“ übernimmt dabei Streaming und Umsetzung der digitalen Städteporträts.

Nachhaltig geht es bei diesem Projekt nicht nur inhaltlich zu: Die Bauzaunbanner bestehen zu 100% aus recycelten PET-Flaschen und werden nach Ende der Ausstellung im Rahmen von Kunst-Projekten wiederverwertet.

Weitere Informationen: wissenschaftsjahr.de | wis-potsdam.de

KONFERENZ 2018

Gemeinsam mit dem Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft e.V., der seit Beginn unseres Zusammenschlusses auch zum Strategiekreis WISTA – Wissenschaft in der Stadt gehört, haben wir am 18.06.2018 in Berlin die Konferenz Wissenschaft in der Stadt – ORTE, FORMATE, AKTEURE veranstaltet. Rund 120 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Wissenschaft, Verwaltung und Politik folgten unserer Einladung und haben mit uns über Ziele, Konzepte und Herausforderungen diskutiert – und deutlich gemacht, dass die Frage nach dem gelingenden Zusammenspiel von Wissenschaft und (Stadt-)Gesellschaft höchst relevant ist. Wir haben uns neu vernetzt und wichtige Anregungen mitgenommen. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an alle, die in Berlin mit uns diskutiert haben und insbesondere an Frau Professor Gesine Schwan – mit ihrer engagierten Keynote hat sie gleich zu Beginn der Veranstaltung anregende Impulse gesetzt, unsere Fragestellungen herausgefordert und die Perspektive erweitert.

Für alle, die nicht dabei waren oder die nochmal nachhören wollen, haben wir eine Nachlese zusammengestellt. Die obengenannte Keynote sowie das darauffolgende Gespräch von Prof. Dr. Gesine Schwan (Präsidentin der Humboldt-Viadrina Governance Platform) mit Jann Jakobs (Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Potsdam) und Prof. Dr. Günther M. Ziegler (Präsident der Freien Universität Berlin) sind jeweils in voller Länge zu sehen und zu hören.

In einem Beitrag des Merton Magazin erfahren Sie mehr über die Initiativen und Konzepte des Strategiekreises und seiner Mitglieder. Und Manfred Ronzheimer bilanziert die Konferenz für taz, die tageszeitung unter der Überschrift: „Raus aus dem Elfenbeinturm der Wissenschaft. Die Wissenschaft sucht nach neuen Wegen, um mit der Zivilgesellschaft in einen Dialog zu treten. In den Städten entstehen immer mehr „Häuser der Wissenschaft“ – neue Orte für die Partizipation.“ Den kompletten Artikel finden Sie hier.

POSITIONEN

Wir vertreten die These, dass die Verortung von Wissenschaft in der Stadt ebenso selbstverständlich zum Bildungsauftrag einer Wissensgesellschaft gehören sollte, wie Theater und Museen. Eine wichtige Basis für politische Entscheidungen sind wissenschaftliche Erkenntnisse und der gesellschaftliche Diskurs darüber. Und für solche Diskurse braucht es Orte mit anerkannter Expertise in der Vernetzung von Wissen und dem Vermögen, verschiedene gesellschaftliche Gruppen zusammenzubringen. Dazu haben wir ein erstes Positionspapier zu Zielen, Aufgaben sowie Strukturen von Häusern der Wissenschaft verfasst.
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WER WIR SIND

Mitglieder des Strategiekreises WISTA – Wissenschaft in der Stadt

ÜBER UNS

Im Sommer 2016 haben sich auf Initiative von Dr. Iris Klaßen im – damaligen – Haus der Wissenschaft der Hansestadt Lübeck Akteure aus rund zehn Städten und Hochschulen zusammengefunden, die sich intensiv mit dem Thema Verortung von Wissenschaft in der Stadt befassen. Den Teilnehmerinnen und Teilnehmern dieses ersten Treffens war schnell klar, dass sie sich weiter gemeinsam für dieses Anliegen engagieren wollen. Seitdem trifft sich der SK WISTA selbstorgansiert und als formloser Verbund mindestens zweimal im Jahr zum kollegialen Austausch und zur Projektarbeit. Koordination und Sprecherinnen bzw. Sprecher werden turnusmäßig aus dem Kreis der Mitglieder gewählt.
Der SK WISTA ist offen für neue Mitglieder, die aktiv an der Verortung von Wissenschaft in der Stadt arbeiten. Wenn Sie als Vertreter/in einer Stadt, einer Hochschule oder einer Institution wie einem „Haus der Wissenschaft“ verantwortlich tätig sind und Interesse am SK WISTA haben, nehmen Sie bitte mit Kontakt mit unserer Sprecherin auf.

Sprecherin 2019

Dr. Simone Leinkauf
prowissen Potsdam e.V. / Wissenschaftsetage im Bildungsforum Potsdam
kontakt[at]wissenschaft-in-der-stadt.de

Susanne Kasimir (Stellvertretende Sprecherin)
Hansestadt Lübeck, Stabstelle Wissenschaft

Ehemalige Sprecher/innen:

Dr. Karen Minna Oltersdorf, Systemische Beraterin, von 2012-2017 Geschäftsführerin Haus der Wissenschaft Braunschweig GmbH

Dr. Iris Klaßen, Innovationsmanagerin für die Stöcker Flughafen Lübeck GmbH, bis 2017 Wissenschaftsmanagerin der Hansestadt Lübeck

KONTAKT

Wenn Sie sich für unser Anliegen interessieren, freuen wir uns, wenn Sie mit uns Kontakt aufnehmen: kontakt[at]wissenschaft-in-der-stadt.de